Das arabische Pferd ist berühmt für seine Schönheit, seine Intelligenz und seine Ausdauer. Die Rasse nahm ihren Ursprung in der Wüste der arabischen Halbinsel, wo die harten Umweltbedingungen eine erbarmungslose Selektion bewirkten. Schon früh wurden die Vorzüge der arabischen Pferde erkannt; in alle europäische Rassen wurden Vollblutaraber eingekreuzt, um Adel und Ausdauer zu fördern. Vollblutaraberhengste waren auch die Stammväter des englischen Vollblutes. Arabische Pferde sind ideale und problemlose Familienpferde und Gefährten des Menschen. Durch ihren ausgeglichenen, freundlichen Charakter, ihre Gelehrigkeit, Langlebigkeit, Gesundheit und Leichtfuttrigkeit sind sie dazu prädestiniert. In den letzten Jahren ist der Vollblutaraber im Sport von seinem Zuchtverband (Verband der Vollblutaraberzüchter Österreichs, VVÖ, www.vvoe.at) sehr stark gefördert worden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Vom Bundesfachverband für Reiten und Fahren ist der VVÖ, Verband der Vollblutaraberzüchter Österreichs als Rasseverband anerkannt, Österreichische und Niederösterreichische Meisterschaften waren die Folge. Ein eigenes Regelbuch, basierend auf FEI-Reglement, wurde erstellt und findet internationale Anwendung. Eine Sportkommission unter dem Dach der ECAHO (European Commission of Arabian Horse Organisations) hat dazu beigetragen, dass auch seit einigen Jahren ein vielbeachtetes Europa Championat der Vollblutaraber ausgetragen wird. Österreich ist dabei sehr erfolgreich.
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